Personzentrierte  Biographiearbeit

Die Lebenslinie, 
der rote Faden des Lebens

Möchten Sie vielleicht Ihre Lebenslinie, den roten Faden Ihres Lebens entdecken, um diesen aktiv weiter zu entwickeln?

Im Mittelpunkt der Personzentrierten Biographiearbeit steht der ‚werdende‘, sich entwickelnde Mensch in seinen unterschiedlichen Lebensphasen. Entwicklung, auch im Menschenleben bedeutet immer wieder Infragestellung, Auflösung von Altem zugunsten von Neuem, das Entdecken der eigenen Stärken und Ressourcen. 


Personzentrierte Biographiearbeit ist die Synthese von "Personzentrierter Beratung", wie sie von dem amerikanischen Psychotherapeuten Carl R. Rogers entwickelt wurde und die durch die "anthroposophische Menschenkunde" inspirierte und durch den niederländischen Arzt, Sozialökonom und Anthroposoph Bernard Lievegoed ausgebildete Biographiearbeit sowie der von Werner Winkler entwickelten psychographischen Persönlichkeitstypologie der sogenannten Naturellkunde.


Biographiearbeit und 
individuelle Entwicklung

Bei der Suche nach der eigenen Wahrheit gibt es eine enge Verbindung zwischen Coaching und individuelle Entwicklung. Personzentrierte Biographiearbeit arbeitet mit dieser Grenze. Sie möchte Menschen dabei helfen, die Sprache ihrer eigenen Lebensgeschichte lesen zu lernen durch das Erkennen von allgemeingültigen Gesetzmäßigkeiten im menschlichen Lebenslauf und dem Ergreifen von eigenen Lebensaufgaben.

Personzentrierte Biographiearbeit arbeitet mit der persönlichen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, wobei die Vergangenheit und Zukunft als Ergebnis der persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse begriffen werden. Im Mittelpunkt der Personzentrierten Biographiearbeit steht die Person – nicht das Problem, weshalb Carl Rogers sein therapeutisches Verfahren auch Personzentrierte Beratung nannte. 

Menschen erfahren und lernen in der Personzentrierten Biographiearbeit, ihre verborgenen Fähigkeiten zu entwickeln und eigenständig Lösungen für ihre Probleme zu finden. 

Der Ablauf der Sitzungen

Created with Sketch.
  • Zum gegenseitigen Kennenlernen und Informationsaustausch treffen wir uns zu einem Erstgespräch, um Ihr Anliegen zu klären. Diese psychologische Exploration dient dazu, anschließend meinerseits eine Auswertung vorzunehmen. Für diesen Ersttermin - mit ausführlichem Vorgespräch, Beratung, psychologischer Exploration und Auswertung (Dauer ca. 1½ Stunde) berechne ich 90 Euro.
  • Die Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit sind Vertrauen und Transparenz.    
  • Nach dem Erstgespräch erteilen Sie mir einen Beratungsauftrag. Dieser regelt die weitere Vorgehensweise, wie z. B. die Beratungstermine, Beratungszeiten und die voraussichtliche Beratungsdauer sowie das zu zahlende Honorar. Der Beratungsvertrag garantiert Ihnen meine generelle der Schweigepflicht. 
  • Personzentrierte Biographiearbeit und Coaching werden nicht durch die Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) übernommen. Gesetzlich Krankenversicherte erhalten deshalb grundsätzlich keine Erstattung der Kosten seitens ihrer Krankenkasse oder Beihilfestelle. 
  • Die Lösungen Ihrer Konflikte liegen in Ihnen selbst. Eine wirksame und erfolgreiche Personzentrierte Biographiearbeit setzt die Mitwirkung des Klienten voraus. Der Klient wird über seine aktive Mitwirkungspflicht informiert und verpflichtet sich, alles zu tun, um die erfolgreiche Personzentrierte Biographiearbeit zu ermöglichen.
  • Einige Übungen aus der Personzentrierte Biographiearbeit können später zu Hause weitergeführt werden.
  • Es hat sich bewährt, Termine im wöchentlichen Rhythmus zu vereinbaren, damit Sie zwischen den Terminen genug Zeit haben das Erlebte und Besprochene zu verarbeiten und das Erlernte einzuüben und umzusetzen.
  • Je Termin finden 2 Sitzungen à 30 Minuten statt.

Was Sie noch wissen sollten

Created with Sketch.

Am Anfang oder am Ende jedes Lebensjahrsiebts finden besondere Veränderungen statt. Diese Veränderung können in eine wesentliche Neuerungen mit sich bringen. Die Personzentrierte Biographiearbeit hilft, die Sprache der eigenen Lebensgeschichte lesen zu lernen durch das Erkennen von allgemeingültigen Gesetzmäßigkeiten im Lebenslauf und dem Ergreifen von Lebensaufgaben. Sie sieht in jeder scheinbaren Krise eine Chance zur Wandlung.

Wir können in dem menschlichen Sieben-Jahres-Rhythmus auch eine innere, psychische Dynamik feststellen, die uns hilft, unser Leben besser zu verstehen und zu akzeptieren. In der  Personzentrierte Biographiearbeit wird so vieles verständlicher, was unsere Konflikte betrifft.

Im Mittelpunkt der Personzentrierten Biographiearbeit steht deshalb der ‚werdende‘, sich entwickelnde Mensch in seinen unterschiedlichen Lebensphasen. Entwicklung, auch im Menschenleben, bedeutet immer wieder Infragestellung, Auflösung von Altem zu Gunsten von Neuem, das Entdecken der eigenen Ressourcen. Lösungen zu finden, statt Probleme zu fokussieren.


Wenn wir das menschliche Leben in zwei Hälften teilten, könnten wir sagen: Bis etwa zum 35. Lebensjahr ist alles auf Vorbereitung eingestellt - es ist wie ein großes Einatmen. Der Körper atmet seine geistige Individualität ein. Diesen Prozess können wir als Inkarnation bezeichnen.

Ab dem 35. Lebensjahr ist alles stärker auf Geben eingestellt - wir geben dem Leben und den Menschen, die uns umgeben, dasjenige, was wir empfangen haben, und machen es für die Welt fruchtbar. Das große Ausatmen beginnt. Die jetzige Entwicklung lässt sich als ein Prozess der Exkarnation charakterisieren.  

Die Grundannahmen 

Created with Sketch.

Die Grundannahmen des personzentrierten Verfahrens


Die Grundannahmen des personzentrierten Verfahrens lassen sich in einer zentralen Hypothese zusammenfassen: Das Individuum trägt unbegrenzte Anlagen in sich selbst, sich zu verstehen und zu verändern. Diese Anlagen kann das Individuum nur dann zur Entfaltung bringe, wenn das Individuum in einer Atmosphäre existiert, die sich durch bestimmte Eigenschaften auszeichnet. 

"/.../ [Die] Grundnatur des frei sich vollziehenden menschlichen Seins ist konstruktiv und vertrauenswürdig." (Rogers 1983 193)

Für die psychische Gesundheit einer Person ist das Ausmaß an Authentizität, in diesem Zusammenhang meint Rogers damit die Identität mit den eigenen Erfahrungen, zwischen Selbstkonzept und Körper- und Sinneserfahrungen entscheidend.

Durch  das Training des praktischen Denkens und der klaren Urteilskraft u. a. durch vielleicht bisher nicht ausgeübte künstlerische Aktivität, meditative Übungen, anschauliches Denken, Rückschau auf das bisherige Leben erfährt der Klient sich und seine Lebensrhythmen und Spiegelungen zu erkennen. Er lernt in diesem Arbeitsprozess sein bisheriges Selbstkonzept zu überprüfen und seine Körperwahrnehmung, seine Sinneswahrnehmung und Gedanken zu akzeptieren.